Schul-Pädagogik: das Schulsystem wird vielseitiger

Schul-Pädagogik: das Schulsystem wird vielseitiger

Die Schule soll Kindern ein gewisses Basiswissen vermitteln und sie auf ihren weiteren Lebens- und Bildungsweg vorbereiten. Soweit so gut. Das erworbene Wissen bildet dann in der Regel die Grundlage für die spätere Berufsfindung. Allerdings wird nicht nur reines Wissen verschiedener Fachrichtungen weitergegeben, sondern auch pädagogische Werte. Das bedeutet, dass die Schule auch einen erzieherischen Charakter hat.

In den ersten Jahren ist die Schule für die meisten Schüler ein spannender Ort. Um den Einstieg entspannt zu gestalten, sollten Eltern ihren Kindern als Schulanfängern den Schulstart leicht machen. Kinder brauchen Unterstützung und freuen sich über Zuspruch oder Unterstützung. Da reicht es als Eltern nicht aus, sich die Frage zu stellen, was kommt in die Schultüte meines Kindes rein? Sondern eher, wie kann ich mein Kind bestmöglich helfen, den ersten Schritt in den Schulalltag zu bewältigen.

Pädagogische Stile und das Verhalten der Schüler

Wie sollte sich der Schüler in Gegenwart seiner Mitschüler verhalten? Was bedeutet es, fair und gerecht mit anderen Menschen umzugehen? Wer steht im Mittelpunkt und wie ist die Beziehung zu den Lehrkräften definiert?

Pädagogische Stile gibt es viele und sie vereinen bildende und erzieherische Grundzüge zu einem Gesamtkonzept. Zu den bekanntesten Arten, Kindern das Wissen zu vermitteln, gehören die folgenden pädagogischen Stile…:

  • Montessori (ein Stil, der vor allem die Selbstständigkeit der Schüler in den Fokus rückt)
  • Waldorf (mit einem starken Fokus auf Handwerk und Kunst)
  • Integrativ (hier werden die Persönlichkeiten der Kinder auf besondere Weise berücksichtigt).

Der wohl klassischste pädagogische Stil lässt sich in den bekannten Regelschulen finden. Hier dominiert ein weitestgehend strikter Lehrplan, nach dem alle Schüler arbeiten müssen. Welcher der hier genannten Stile jedoch „der beste“ ist, ist immer auch vom Charakter des Kindes abhängig.

Wichtige Werte und ihre Vermittlung

Lehrer haben die Aufgabe, ihren Schülerinnen und Schülern den jeweiligen Lernstoff verständlich und im angepassten Tempo zu vermitteln. Nicht jedes Kind besitzt die gleichen Fähigkeiten und manche Schüler benötigen für gewisse Strukturen etwas mehr Zeit, um die entsprechende Materie zu begreifen. Dies lässt sich im Unterricht schnell feststellen. Hausaufgaben zeigen zudem oft, welche Kinder gut mit dem vermittelten Wissen zurechtkommen und welche nicht.

Um noch individueller auf die Bedürfnisse von Kindern eingehen zu können, wurde das Schulsystem im Laufe der Jahre um einige Stile erweitert. Besonders bekannt ist hierbei das Lehren nach Maria Montessori, dass die Selbstständigkeit der Kinder fördern soll. Das Konzept steht im Kontrast zum Frontalunterricht und arbeitet verstärkt auf der Basis von Gruppenarbeiten und dem weitestgehend selbstständigen Festlegen von Arbeitsinhalten.