Mit dem richtigen Bewerbungsfoto erfolgreich bewerben

Mit dem richtigen Bewerbungsfoto erfolgreich bewerben

Ein Bild mehr als 1000 Worte und für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Soweit so gut. Sich mit einem guten Bewerbungsfoto ins rechte Licht zu rücken ist nicht unbedingt schwer.

Da die meisten Unternehmen in Deutschland nach wie vor Wert auf ein gutes  Foto in der Bewerbung legen wird mit dem perfekten Bewerbungsbild die Chance beim Personaler erhöht und vielleicht wird man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Bewerbungsfotos sind zwar keine Pflicht, gehören aber zum guten Ton. Um einen guten Eindruck zu hinterlassen, ist es empfehlenswert, seiner Bewerbung ein Bild beizufügen.

 

Bewerbungsfoto Größe und Format

Größe – Eine einheitliche Richtlinie für die Größe existiert nicht. Für die Bewerbungsfoto Größe kann ein Richtwert von 6 cm Höhe und 4,5 cm Breite genommen werden. Ist das Foto auf dem Deckblatt platziert, darf es ruhig ein bisschen größer sein.

Bildformat – Das klassische Format ist Hochformat. Wer ein bisschen mutiger ist, hat die Möglichkeit auch ein Foto in Querformat beizulegen. Diese sind seltener und sorgen evtl. für Aufmerksamkeit. Es ist eine Möglichkeit, sich von anderen Bewerbern abzuheben. Bewerbungsfotos für Deckblätter sind in der Regel etwas größer als Fotos für den Lebenslauf.

Wer beim Bewerbungsfoto Größe und Format beachtet, hat schon einmal die halbe Miete. Jedoch sollte der Fokus für ein gutes Foto auf Aussehen und Ausstrahlung liegen. Quelle: insti.de/bewerbung/bewerbungsfoto-groesse-format/

Was macht ein gutes Bewerbungsfoto aus

Darauf gibt es eine einfache Antwort: Ein professioneller Fotograf. Dieser ist in der Regel auf Bewerbungsfotos spezialisiert und kennt häufig kleine Kniffs und Tricks. Die wichtigsten Punkte:

  •       Kleidung – Das Outfit sollte zum Job passen. Wird in dem Beruf z. B. ein Anzug getragen, sollte sich das auch auf dem Bewerbungsfoto widerspiegeln.
  •       Frisur – Haare sollten auf dem Foto weder das Gesicht verdecken oder in irgendeiner Form extrem sein.
  •       Schmuck und Make-up – Kein zu aufdringlicher Schmuck wie übergroße Halsketten und vor allem keine großen Piercings.
  •       Gesichtsausdruck – Der berühmte “Erste Eindruck” und das gewinnende Lächeln sollten sich genau hier widerspiegeln. Ein freundlicher und natürlicher Gesichtsausdruck ist die beste Wahl.
  •       Bildausschnitt – Das Bewerbungsfoto sollte neben Ihrem Kopf, einen Teil der Schultern zeigen. Der Kopf darf leicht angeschnitten sein.
  •       Farbe – Schwarz Weiß oder Farbe ist Geschmackssache. Wichtig ist lediglich darauf zu achten, dass in einem farblosen Foto die Kontraste über die Bildharmonie entscheiden.
  •       Digitale Bewerbung – Bei Bewerbungen per Mail oder über ein Portal sollte das Bild am Lebenslauf eingefügt werden. Das Dokument sollte dann als PDF umgewandelt werden, damit sich das Format nicht weiter verschiebt.

Bewerbungsfoto – Das geht gar nicht

Ein Foto noch von der letzten Silvesterparty mit blutunterlaufene Augen und noch einem Glas Alkohol in der Hand? Ein Urlaubsfoto am Stand mit dem Arm des Freundes über der Schulter? Das sind eindeutige No Gos. Party- und Freizeit-Schnappschüsse haben in einer Bewerbung nichts zu suchen. Verwackelte, unscharfe oder auch uralte Fotos sind ebenfalls keine Option.

Bewerbungsfoto selber machen

Wer keine Lust auf einen Fotografen hat, kann sich auch selbst unter Beweis stellen.

Denn professionelle Bewerbungsbilder von einem Fotografen sind nicht gerade billig und manchmal hat man einfach nicht das Geld dazu.

Wer jedoch die Wahl hat, sollte lieber nicht selbst zur Kamera greifen. Die Chancen zu einem gelungenen Bewerbungsfoto zu kommen, sind nicht so hoch. Anstelle des Selbstauslösers lieber einen Freund bitte, ein Foto zu machen.

Burnout bei Lehrern – Hintergründe & Prävention

Burnout? Der Begriff fällt in den letzten Jahren immer häufiger und das nicht nur im Zusammenhang mit Managerpositionen. Immer wieder müssen auch Beamte, so wie Lehrer frühzeitig in Pension geschickt werden, da sie einfach ausgebrannt sind. Dieses „Ausgebranntsein“ geht mit psychischer und physischer Erschöpfung einher. Dauerhaft Müdigkeit und kein Elan mehr, seinem Job nach zu gehen, jeder Tag ist ein einziger Kampf.

Als erstes beobachtet wurden die Symptome bei Managern, die jeden Tag 12 bis 14 Stunden arbeiteten, viel Verantwortung hatten und dauerhaft Stress ausgesetzt waren. Irgendwann kann der Körper dieses Stress nicht mehr handhaben und es kommt zum Burnout. Dies Burnout Symptome haben sich seit den 70er Jahren nach und nach auch auf andere Berufsgruppen ausgedehnt. Gerade Berufe, in denen viel Engagement und Leistung erwartet wird, gibt es mehr und mehr Ausfälle.

Menschen, die eigentlich Feuer und Flamme für ihren Beruf sind, trifft es am häufigsten. Sie haben eine emotionale Bindung zu ihrem Beruf und dem Arbeitsumfeld. Das eigene Selbstwertgefühl ist an den berufliche Erfolg gekoppelt und so möchte man immer 110% Prozent geben. Schleichend kommt zur Ermüdung, wenn eigens gesetzte Ziele nicht erreicht werden und mehr und mehr Zeit in die Erreichung der Ziele gesteckt wird. Schlussendlich erlischt man, wie eine Kerzen.

Symptome

Nicht nur Müdigkeit und Antriebslosigkeit sind typische Burnout Symptome. Auch körperliche Beschwerden stellen sich die Überanstrengung ein. Oftmals gehen Kopfschmerzen, Magenprobleme und Schlafstörung mit der Krankheit einher. Weitere Zeichen für einen bevorstehenden oder schon „ausgelösten“ Buronout sind:

  • Distanzierung von Kollegen, Schülern, Freunden
  • Hilflosigkeit
  • Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • Arbeitsunlust
  • Frustration, das es im Beruf nicht voran geht
  • Depressionen
  • Anzweifeln der eigenen Fähigkeiten

Bessere Ausbildung = bessere Prävention?

In der Ausbildung müssen die Grundsteine dafür gelegt werden, dass ein Lehrer nicht in den Burnout abrutscht. Der Beruf des Lehrers wird zu idealistisch dargestellt, bereits im Studium sollte mehr praxisorientiert gearbeitete werden. Die Universitäten arbeiten meist auf dem theoretischen Weg sehr gut, sind aber weit von der Realität entfernt. Vorbeugen, dass die Berufswahl im Nachhinein bereut wird, kann zum Beispiel durch regelmäßige Beratungs- und Coachingsgespräche. Hier kristallisiert sich schnell heraus, ob jemand für den Beruf als Lehrer geeignet ist oder nicht.

Ebenso können mehrere, über den gesamten Studiumsverlauf verteilte Praktika dabei helfen, sich auf die spätere Tätigkeit vorzubereiten. Belastungen während des Studiums sind eine gute Vorbereitung auf den Berufsalltag. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um einem Burnout vorzubeugen:

  • Freizeit sollte schulfreie Zeit sein, in der man abschalten kann
  • Gespräche mit Kollegen führen und sich über Methoden und Techniken austauschen
  • Von Zeit zu Zeit Bestätigung in der Lehrerrolle von Kollegen einholen
  • Stressabbau und Entspannung in der Freizeit, fernab vom stressigen Schulalltag
  • Zielvorstellungen kritisch beurteilen, kleine Teilziele setzen

Warum ein Schulranzen Trolley sich lohnen wird

Wer ein Schulkind zu Hause hat, wird sich schon lange mit dem Thema auseinander setzen, welche Schultasche eigentlich gut für das eigene Kind ist? Nun kann genau diese Frage schon bald geklärt werden. Die meisten fürchten sich regelrecht davor eine Entscheidung zu treffen und umso wichtiger ist es, sich zu fragen, ob es vielleicht auch ein Schulranzen Trolley werden kann. Damit kann die Schule sicher besucht werden und es ist immer ausreichend Platz für alle Hefte und Bücher darin. Darüber hinaus bietet der Schultrolley auch für das Mittagessen ausreichend Platz. Man hat also die Qual der Wahl und muss sich jetzt nur noch für einen Trolley entscheiden, der in einem Schulranzen Trolley Test gut abgeschnitten hat. Hier wird die Wahl allerdings nicht schwer fallen, weil die Hersteller ihre eigenen Produkte ständigen Tests unterziehen und somit dafür sorgen, dass es immer ein hochwertiges und neues Modell am Markt gibt. Die besten Trolleys bekommen dann eine gute Note und somit können Eltern ganz sicher sein, ein gutes Modell für das eigene Kind gekauft zu haben. Jetzt ist aber noch mehr erforderlich und man sollte genauer hinschauen. So sollte vor allem der Boden sicher sein.

Warum der Trolley eine gute Variante ist?

Einen Trolley sollte man leicht tragen können, und somit sollte das Grundgewicht nicht zu hoch sein. Das Kind muss den Trolley von Zeit zu Zeit in der Schule befördern können und somit muss es ihm möglich sein, ihn einfach zu ziehen. Die Rollen sollten auf jeden Fall leichtgängig sein. Ist das nicht der Fall, dann wird das Kind sich schwer damit tun, den Schulranzen Trolley zu ziehen. Jetzt kommt es natürlich auch darauf an, dass der Trolley ausreichend Platz bietet. Die einzelnen Fächer sind meistens so aufteilt, dass im Innern Ordnung herrscht. Es gibt Fächer für Hefte und für Bücher. Oftmals sind in solchen Schultaschen auch separate Fächer angedacht. Heute besitzen viele Schulkinder bereits ein Handy und auch dafür sollte Platz vorhanden sein. Daneben kann man leicht eine Schülerkarte für Bus oder Bahn anbringen und somit muss diese nicht ständig heraus genommen werden. Im Schulranzen Trolley Test werden diese Hilfsmittel auf Herz und Nieren geprüft und Eltern können sicher sein, dass sie den richtigen Schultrolley für ihr Kind finden. Es gibt besonders farblich zahlreiche Variationen. Sogar themenspezifisch ist die Vielfalt groß. Mit einem guten und soliden Schulranzen wird also jedes Kind glücklich sein. Man kann wählen, ob es vielleicht eine Prinzessin sein soll oder doch eine Figur der Lieblingsserie.

Schultaschen mal anders

Der Trolley muss nicht auf den Schultern getragen werden. Es handelt sich dabei um eine Schultasche, die leicht zu befördern ist. Wenn das Kind einen guten Schulweg haben soll, dann ist es besser, wenn sie die Tasche hinter sich her ziehen. Diese sind auch leicht zu tragen, wenn das nötig ist.

Führungszeugnis beantragen – so einfach geht es

Das Führungszeugnis oder in Österreich auch Strafregisterbescheinigung genannt, gibt Aufschluss über die bereits registrierten Straftaten einer Person.

Doch was genau ist das Führungszeugnis und wie kann man es in Bonn beantragen?

Was ist das Führungszeugnis?

Es gibt drei verschiedene Arten von Führungszeugnissen:

1. Polizeiliches Führungszeugnis für private Zwecke

2. Behördliches Führungszeugnis, nötig für den Gewerbeschein

3. Erweitertes Führungszeugnis zum Kinder- und Jugendschutz

Das polizeiliche Führungszeugnis für private Zwecke

Dies ist das am häufigsten verwendete Führungszeugnis. Dieses kann jeder Bewohner Deutschlands ab dem 14 Lebensjahr im Einwohnermeldeamt seines Wohnortes beantragen. Zum Beispiel kann man sein polizeiliches Führungszeugnis in Bonn beantragen, sollte man in Bonn wohnen. Dies Führungszeugnis wird zum Beispiel benötigt, um einen neuen Job anzutreten. Dabei ist die Ausstellung nicht kostenlos und dauert bis zu zwei Wochen. Hier sollten Sie also im Voraus denken und ihr Zeugnis rechtzeitig beantragen. Dieses wird per Post zu Ihnen nach Hause gesendet.

Sollten Sie bereits eine Strafe auf dem Kerbholz haben, kann das nicht zum Todesurteil bei ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber werden. Nicht alle Vergehen werden in das amtliche Dokument aufgenommen. Jugendstrafen, welche nicht länger als zwei Jahre und außerdem zur Bewährung ausgesetzt sind, erscheinen nicht in ihrem persönlichen Führungszeugnis. Es gibt weitere Delikte, welche nicht in ihrem Führungszeugnis auftauchen. Hier sollten Sie sich am besten bei ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt erkundigen.

2. Behördliches Führungszeugnis

Anders als das Führungszeugnis für private Zwecke, hält das Behördliche mehr Informationen bereit. Wer eine Gaststätte betreiben oder ein Gewerbe eröffnen möchte, benötigt unter Umständen ebenfalls ein Führungszeugnis. In der behördlichen Version werden nicht nur private Dinge aufgefasst, sondern auch Entscheidungen von anderen Behörden. Hierzu gehört zum Beispiel der Besitz eines Waffenscheins oder auch der Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt, falls diese richterlich angeordnet war. Anders als das private Führungszeugnis, müssen Sie bei der Behörde vorstellig werden und dort das Zeugnis abholen.

3. Erweitertes Führungszeugnis zum Kinder- und Jugendschutz

Der Schutz von Heranwachsenden liegt dem deutschen Staat besonders am Herzen. Hier wird also genau hingeschaut. Gerade wenn es um die Erwerbstätigkeit geht, um zum Beispiel einen Job im Sportverein oder auch in der Schule übernehmen möchte benötigt ein sogenanntes erweitertes Führungszeugnis. Dieses wird ebenfalls bei ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt beantragt. Nach der erfolgreiche Beantragung sollte das Dokument nach ungefähr zwei Wochen in ihrem Briefkasten liegen.

Sandkasten aus Kunststoff oder Holz?

Der Frühling steht vor der Tür, dass bedeutet das es bald endlich wieder täglich raus in den Garten gehen kann, zum Spielen. Da darf der richtige Sandkasten auf keinen Fall fehlen. Allerdings gibt es seit Jahren Diskussionen darüber, ob sich ein Kasten aus Holz oder aus Kunststoff besser eignet.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Vorteile:

  • Kunststoff: sehr leichtes Material, der Aufbau gelingt schnell
  • Holz: Optisch meist ansprechender als Kunststoff, robuster und natürlich

Nachteile:

  • Kunststoff: sehr leichtes Material, der Aufbau gelingt schnell
  • Holz: Optisch meist ansprechender als Kunststoff, robuster und natürlich

Was ist nun die bessere Wahl?

Schaut man sich die beiden Varianten im Detail an, so fällt schon bei der Lieferung auf, dass Kunstoff Sandkästen deutlich leichter sind. Sie müssen meist lediglich zusammengesteckt werden und können anschließend mit Sand befüllt werden. Ebenso simple ist der Abbau, wenn der Winter vor der Tür steht. Mit wenigen Handgriffen ist die gesamte Konstruktion auseinander gebaut und kann im Keller oder der Gartenhütte verstaut werden. Ein weiterer Pluspunkt der Modelle aus Plastik ist, dass die Reinigung sehr leicht fällt. Meist reicht ein nasser Lappen um Verschmutzungen zu beseitigen. Zu Verdanken ist das den glatten Oberflächen. Diese machen es außerdem so gut wie unmöglich sich an Kanten oder Ecken zu verletzen.

Vorteilhaft ist außerdem die Langlebigkeit, die der Kunststoff mit sich bringt. Er trotzt Sonne, Wasser und Wind. Die Farben bleichen nicht mehr so schnell aus, wie damals. Ebenso wird der Kunststoff nicht mehr so schnell brüchig.

Der Holzsandkasten weckt bei den meisten Erinnerungen an die Kindheit. Rein optisch passen sie meist besser in den Garten und harmonisieren mit den Gartenmöbeln. Für viele Käufer ist das Hauptargument jedoch das Holz selbst – ein Naturprodukt. Doch Naturprodukte bedürfen einer gewissen Pflege. Gerade im Winter oder bei übermässigen Regen können die Holzkästen in Mittleidenschaft gezogen werden. Um dem entgegen zu wirken liegt dem Lieferumfang oft eine Imprägnierung bei.

Ebenso ist bei einem Holz Sandkasten auf mögliche Splitter zu achten, an denen sich Kindern schnell verletzen können. Dafür ist der Sandkasten aus Holz biologisch abbaubar und passt oftmals besser in das Gartenumfeld.

Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden, ob sie einen praktischen Sandkasten aus Plastik bevorzugen oder doch lieber zum Klassiker aus Holz greifen. In beiden Varianten werden Sie mit ihren Kindern schöne Stunden beim Spielen im Sand verbringen können. Oftmals ist die finale Entscheidung eine reine Geschmacksache.

Quellen: http://spielsand-kaufen.com/sandkaesten/

Schul-Pädagogik: das Schulsystem wird vielseitiger

Die Schule soll Kindern ein gewisses Basiswissen vermitteln und sie auf ihren weiteren Lebens- und Bildungsweg vorbereiten. Soweit so gut. Das erworbene Wissen bildet dann in der Regel die Grundlage für die spätere Berufsfindung. Allerdings wird nicht nur reines Wissen verschiedener Fachrichtungen weitergegeben, sondern auch pädagogische Werte. Das bedeutet, dass die Schule auch einen erzieherischen Charakter hat.

In den ersten Jahren ist die Schule für die meisten Schüler ein spannender Ort. Um den Einstieg entspannt zu gestalten, sollten Eltern ihren Kindern als Schulanfängern den Schulstart leicht machen. Kinder brauchen Unterstützung und freuen sich über Zuspruch oder Unterstützung. Da reicht es als Eltern nicht aus, sich die Frage zu stellen, was kommt in die Schultüte meines Kindes rein? Sondern eher, wie kann ich mein Kind bestmöglich helfen, den ersten Schritt in den Schulalltag zu bewältigen.

Pädagogische Stile und das Verhalten der Schüler

Wie sollte sich der Schüler in Gegenwart seiner Mitschüler verhalten? Was bedeutet es, fair und gerecht mit anderen Menschen umzugehen? Wer steht im Mittelpunkt und wie ist die Beziehung zu den Lehrkräften definiert?

Pädagogische Stile gibt es viele und sie vereinen bildende und erzieherische Grundzüge zu einem Gesamtkonzept. Zu den bekanntesten Arten, Kindern das Wissen zu vermitteln, gehören die folgenden pädagogischen Stile…:

  • Montessori (ein Stil, der vor allem die Selbstständigkeit der Schüler in den Fokus rückt)
  • Waldorf (mit einem starken Fokus auf Handwerk und Kunst)
  • Integrativ (hier werden die Persönlichkeiten der Kinder auf besondere Weise berücksichtigt).

Der wohl klassischste pädagogische Stil lässt sich in den bekannten Regelschulen finden. Hier dominiert ein weitestgehend strikter Lehrplan, nach dem alle Schüler arbeiten müssen. Welcher der hier genannten Stile jedoch „der beste“ ist, ist immer auch vom Charakter des Kindes abhängig.

Wichtige Werte und ihre Vermittlung

Lehrer haben die Aufgabe, ihren Schülerinnen und Schülern den jeweiligen Lernstoff verständlich und im angepassten Tempo zu vermitteln. Nicht jedes Kind besitzt die gleichen Fähigkeiten und manche Schüler benötigen für gewisse Strukturen etwas mehr Zeit, um die entsprechende Materie zu begreifen. Dies lässt sich im Unterricht schnell feststellen. Hausaufgaben zeigen zudem oft, welche Kinder gut mit dem vermittelten Wissen zurechtkommen und welche nicht.

Um noch individueller auf die Bedürfnisse von Kindern eingehen zu können, wurde das Schulsystem im Laufe der Jahre um einige Stile erweitert. Besonders bekannt ist hierbei das Lehren nach Maria Montessori, dass die Selbstständigkeit der Kinder fördern soll. Das Konzept steht im Kontrast zum Frontalunterricht und arbeitet verstärkt auf der Basis von Gruppenarbeiten und dem weitestgehend selbstständigen Festlegen von Arbeitsinhalten.

Der Schwangerschaftstest – Erste Anzeichen für Nachwuchs

Mithilfe eines Schwangerschaftstests lässt sich das Hormon Beta-HCG nachweisen, welches als Schwangerschaftshormon bekannt ist. Dieses Hormon tritt aus den Zellen des Mutterkuchens heraus. Die Aufgabe des Hormons ist die Produktion von übermäßig viel Östrogen, welches für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft notwendig ist.

Anzeichen einer Schwangerschaft

Sobald die Periode ausbleibt und man über Übelkeit klagt, bekommt an zu hören: „Ach Kind du bist bestimmt schwanger, mach doch mal einen Test“. Tatsächlich sind das Ausbleiben der Periode und eine anhaltende Übelkeit Symptome einer Schwangerschaft, passen jedoch auch auf einige Krankheitsbilder.

Neben diesen „typischen“ Anzeichen, gibt es jedoch noch eine Vielzahl mehr. Zu diesen Symptomen zählen:

  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Spannungsgefühl in der Brust
  • Vergrößerte Brustwarzen
  • Schmerzhafte, berührungsempfindliche Brüste
  • Schwinder
  • häufiger Harndrang

Sollten Sie einige dieser Anzeichen haben, so empfiehlt es sich einen Schwangerschaftstest zu machen und/oder den Frauenarzt aufzusuchen.

Wann sollte der Schwangerschaftstest gemacht werden?

Vorab: Auf den Schwangerschaftstest können Sie sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 90-99% verlassen. Hier gilt außerdem, je weiter die Schwangerschaft schon fortgeschritten ist, desto eindeutiger ist das Ergebnis. Die Technik entwickelt sich jedoch ständig weiter und so lässt sich mit den neusten Tests bereits zwei Tage vor der erwarteten Periode eine Schwangerschaft testen. Wenn Sie sich wirklich sicher sein wollen, sollten Sie bis zwei Tage nach dem erwarteten Start ihrer Regelblutung warten.

Ebenso sollten Sie sich mit ihrem Frauenarzt in Verbindung setzen, sobald eine Schwangerschaft festgestellt wurde. Dieser kann ihnen auch Gewissheit über die Korrektheit des Ergebnisses geben.

https://www.youtube.com/watch?v=e5WEAMtRceQ

Richtige Durchführung des Uritests

Den Urintest machen Sie am besten mit ihrem Morgenurin, da dieser stark konzentriert ist und somit ein zuverlässigeres Ergebnis liefert.

Das Teststäbchen halten Sie nun einige Sekunden in ein Gefäss mit ihrem Urin oder in den Urinstrahl. Nun dauert es eine gewisse Zeit bis der Test das Ergebnis anzeigt, typischerweise etwa zwei bis drei Minuten. Auf dem Schwangerschaftstest selbst finden Sie meist zwei Fenster. In dem einen wird das Ergebnis ihres Tests angezeigt, das andere dient der Kontrolle. Hierbei ist zu beachten, das der Kontrollstreifen meist wesentlich dicker ist, als der Teststreifen.

Studiengebühren in Österreich – welche Kosten kommen jetzt auf mich zu?

Schon lange wird darüber spekuliert und debattiert, aber jetzt scheint es, als ob die neue Regierung in Österreich sich für die Einführung der Studiengebühren entscheiden möchte. Bereits im Dezember 2017 gab es erste Informationen dazu in der Presse, dass die Studiengebühren mit einem so genannten Steuerbonus verrechnet werden.

Dies dürfte vor allem Medizinstudenten aus  Deutschland interessieren, denn bei diesen ist das Studium in Österreich sehr gefragt. Wer nach seinem Studium der Medizin in Österreich bleibt und hier einen Beruf annimmt, soll die Gebühren mit einem Steuerbonus verrechnen können. Anzumerken ist, dass die ÖVP und die FPÖ sich scheinbar schon auf allgemeine Studiengebühren geeinigt haben.

Noch steht jedoch nicht fest, ab wann diese eingeführt werden und in welcher Höhe sie überhaupt eingeführt werden sollen. In der Praxis wird darüber diskutiert, ob Studiengebühren zum Beispiel ab dem dritten Semester gezahlt werden müssen. Dies ist für viele Studierende von Vorteil, da meist in den ersten Wochen eine Phase der Orientierung stattfindet. Wer sich bewusst für ein Studium entscheidet, der soll natürlich auch entsprechend erst nach oder ab dem dritten Semester dafür bezahlen. Eine Auflistung der Studiengebühren finden Sie unter: https://www.foerderportal.at/studiengebuehren/.

Warum sind gerade Medizinstudenten in Österreich gefragt?

In Österreich gibt es was Ärzte und Mediziner angeht einen hohen Bedarf. Zahlreiche stellen sind aktuell und auch in den kommenden Jahren offen. Daher ist es natürlich attraktiv, wenn Absolventen aus Deutschland sowie aus anderen Ländern, die in Österreich ein hochqualifiziertes Studium absolviert haben, im Land bleiben und hier einem Beruf nachgehen. Wer über das Studium hinweg die entsprechenden Gebühren hat, kann die Chance nutzen und diese entsprechend über die Zeit nach dem Studium wieder zurück erstattet bekommen. Dies ist für die Studierenden sehr attraktiv und könnte einen Anreiz darstellen, im Land zu bleiben.

Wie hoch könnten die Gebühren je Semester ausfallen?

Es gibt verschiedene Diskussionen und Informationen in den Medien darüber, wie sich die potentiellen Studiengebühren in Österreich in Zahlen bemessen niederschlagen können. Fakt ist, dass darüber diskutiert wird, ob die Gebühren mit einem Beitrag von 500 Euro je Semester beziffert werden, oder das zum Beispiel viel zu hoch ist. Aktuell sind es vor allem Langzeitstudenten sowie Studenten aus nicht EU Ländern, die Gebühren bezahlen müssen. Diese belaufen sich auf 363,36 Euro je Semester und auf 726,72 Euro je Semester. Unter dem Strich betrachtet bedeutet dies eine finanzielle Mehrbelastung von 2x der genannten Summe für einen Zeitraum von 12 Monaten.

Welche Studienfächer sind in Österreich beliebt und wo kann studiert werden?

In Österreich gibt es zahlreiche beliebte Studienfächer, die zum Beispiel auf Bachelor und Master studiert werden können. Viele der Studienfächer können mit dem Abitur, bzw. dem Matura studiert werden. Bei einigen Fächern gibt es eine Aufnahmeprüfung. Das Studium kann an den Hochschulen des Landes Österreich sowie an den Fachhochschulen und an Privatuniversitäten absolviert werden. Besonders beliebt sind in Österreich zum Beispiel die Fächer der Naturwissenschaften, aber auch z.B. BWL und VWL sowie Medizin und verwandte Fächer. Grundsätzlich ist das Studium in Österreich international betrachtet von hoher Qualität, so dass die Universitäten im Inland sowie als auch im Ausland einen sehr guten Ruf genießen.

Apr 4, 2018

Krätze bei Kindern – das hilft wirklich

Krätze ist eine durch Parasiten ausgelöste Krankheit und kommt auch immer wieder bei Kindern an Schulen vor. Halten Sie als Eltern deshalb ein Auge auf die Symptome, um die Krankheit frühzeitig zu erkennen. Mit dem bloßen Auge lassen sie die Krätzemilben nicht erkennen, deshalb ist Vorsicht geboten, um die Symptome richtig zu deuten. Die mikroskopisch kleinen Parasiten graben sich durch die haut und machen es sich dort bequem.

Besonders kleine Kinder sind betroffen

Warum gerade kleine Kinder oft betroffen sind? Damit die Milbe von einer Person zur nächsten „wechseln“ kann benötigt es eine gewisse Zeit an Hautkontakt, um genau zu sein 5 Minuten. Bei erwachsenen Menschen ist im Alltag eine solche Hautkontakt Dauer meist eher unwahrscheinlich. Anders jedoch bei Kindern, die im Kindergarten zusammen spielen, kuscheln oder dicht an dich Mittagsschlaf machen. Hier haben es Milben sehr einfach, um sich zu verbreiten.

Krätze Symptome

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob ihr Kind mit Krätze befallen ist, können Sie sich hier informieren: Krätze aktuelle Bilder.

Wie bei vielen Krankheiten ist der Befall mit Krätze nicht sofort zu erkennen. Es dauert meist bis zu drei Wochen nach der Ansteckung, bis es zu einem Ausschlag auf der Haut kommt. Betroffene Kinder fangen nun meist an dieses aufzukratzen. Achten Sie deshalb besonders auf ihre Kinder, wenn Sie sich an einer der folgenden Stellen kratzen:

  • am Unterleib
  • am und um die Handgelenke herum
  • zwischen den Fingern
  • am Ellenbogen (vor allem außen)
  • in den Achselhöhlen

Sollte ihr Kind sich vermehrt kratzen, schauen Sie genau hin. Zur erkennen ist Krätze an den silberfarbenen oder hellbraunen Linien. Diese sind außerdem glänzend und wellenförmig. Dies sind die Gänge unter der Haut, die der Parasit gräbt. Besonders stark ist der Juckreiz unter Einfluss von Hitze, nach einem heißen Bad oder Abends im warmen Bett sollte das Jucken und Kratzen besonders schlimm sein. Durch die Reizung der Haut und das ständige Kratzen können auf der Haut Wunden und Verkrustungen entstehen.

Behandlungsmöglichkeiten der Krätze

Krätze lässt sich vergleichsweise einfach behandeln und dürfte nach kurzer zeit vollkommen abheilt sein. Meist entstehen keine Folgen oder Folgeschäden. Die Behandlung erfolgt mit Anti-Milben-Präparaten. Hier sollten Sie darauf achten, dass es spezielle Mittel für Kinder gibt. Diese töten die Milben in der Haut ab und lassen den nervigen Juckreiz verschwinden.

Es wird jedoch dazu geraten einen Arzt aufzusuchen, bevor mit der Behandlung begonnen wird. So können unschöne Nebenwirkungen vermieden und das richtige Mittel gewählt werden.

Jesuitische Pädagogik für die Volksschule

Streiflichter zu einer Umsetzung im 19. Jahrhundert

Als einer der Gründe für die Gegnerschaft, die dem Jesuitenorden im 18. Jahrhundert mächtig erwuchs und die 1773 zu seiner vorübergehenden Aufhebung führte, wird auch die fehlende Flexibilität der Jesuiten auf dem Bildungssektor genannt. Richtig hieran ist, daß gerade die bis ins 18. Jahrhundert fast unangefochtene beherrschende Stellung der Jesuitenkollegien im katholischen Europa dazu geführt hatte, zu sehr die Inhalte und zu wenig die Lehrmethodik in den Blick zu nehmen. Klagen darüber, daß man den Unterricht an den Gymnasien unzureichend qualifizierten Kräften übertrage – oft Scholastikern, die selbst noch in der Ausbildung waren und zudem nur kurze Zeit an den Schulen verweilten – oder daß der Gymnasiallehrer nicht das gleiche Ansehen genieße wie der Universitätslehrer und daher weniger motiviert sei, stehen in der Tradition von Problemen, die auf den Orden mit der Übertragung von Kollegien schon von Anfang an zugekommen waren.

Die jesuitische Ausbildungs- und Studienordnung, die unter dem Titel »Ratio atque Institutio Studiorum Societatis Iesu« 1599 veröffentlicht wurde, hatte hier nur begrenzt Abhilfe geschaffen und schaffen können. Erst die Ergänzungsschrift »Praktische Winke für Gymnasiallehrer aus der Gesellschaft Jesu« (1625) des Jesuiten Francesco Sacchini griff dieses Defizit auf und formulierte erstmals ein umfassendes Lehrerprofil.

Sacchini, der nach eigener Unterrichtstätigkeit lange Jahre Sekretär des Ordensgenerals Mutius Vitelleschi war, ergänzt die Anforderungen aus der »ratio studiorum«, die vor allem die religiöse und wissenschaftliche Qualifikation des Lehrers betont hatte: »Doch auch diese gründliche Kenntnis des Stoffes genügt noch nicht; es muß sich zu ihr die Erfahrung in der Lehrweise gesellen. Letztere ist eine eigentliche Wissenschaft und setzt große geistige Gewandtheit voraus; ja sie ist für die Schule von solcher Bedeutung, daß nicht selten ein wissenschaftlich weniger gebildeter Mann ein vorzüglicherer Lehrer ist, eben weil er diese Lehrmethode besser versteht.« Diese Lehrmethode besteht aber nicht in einer ausgefeilten Didaktik, wie sie die »ratio studiorum« mit ihren arbeitstechnischen Anweisungen für die einzelnen Gymnasialklassen durchaus kannte. Die Methode ist vielmehr eine pädagogische, die als solche in der »ratio« zu kurz kommt. Der Lehrer hat sein Amt als göttliche Aufgabe zu verstehen, sich selbst gegenüber dem Schüler zurückzunehmen und sich bei dem Gelingen seines Wirkens letztlich auf Gott als seinen Garanten zu verlassen, denn: »Nicht der begießt, ist etwas, noch der pflanzt, sondern derjenige, welcher Wachstum verleiht, nämlich Gott.«

Ein eigenes Kapitel widmet Sacchini der Hochachtung vor der Persönlichkeit des Schülers, die zugleich Motivation für den Unterricht sein soll. In seinen Schülern soll der Lehrer »eine zarte Herde geweihter Lämmer« sehen oder sich seine Klasse als »eine Schule junger Könige« vorstellen. Es ist daher konsequent, wenn auch der deutsche Jesuit Franz Xaver Kropf (1694-1746) in seiner »Gymnasial-Pädagogik« aus dem Jahr 1736 den ersten Schritt einer Lehrmethodik im Vorbild des Lehrers und dem umsichtigen Umgang mit den Schülern sieht. Kropf schärft dem Lehrer ein, daran zu denken, »welch schwere Strafe dessen warte, der auch nur einem von den Meinen zum Stein des Anstoßes würde.« Die hier angesprochenen Aspekte finden sich ähnlich bei einem deutschen Pädagogen, dessen Verdienste um das Elementar- bzw. Volksschulwesen in die Anfänge der allgemeinen Schulpflicht und zugleich in die Zeit der Aufhebung des Ordens (1773-1814) fallen. Der Münsteraner Diözesanpriester Bernard Overberg (1754-1826) übernahm für seine eigene Lehrmethode Sacchinis Verbindung von Unterricht als »Weg zur Verherrlichung Gottes wie zur Erreichung der ewigen Seligkeit« und mahnte die Lehrer, daß es ihr Amt sei, »die Lieblinge Gottes zu lehren und auf den Weg des Heiles zu leiten«. Was er im Umgang mit den Schülern vermittelt wissen wollte, setzte Overberg auch selbst als Ausbilder von Lehrern um. Der Respekt vor jedem, der vor ihm saß, um zu lernen, die freundliche, ja fast familiäre Lernatmosphäre führten nicht nur dazu, daß viele Lehrer freiwillig und wiederholt die Kurse Overbergs besuchten, sie wurden auf diese Weise auch zu Multiplikatoren seiner Lehrmethode.

Die erste der an den Provinzial gerichteten Regeln der »ratio studiorum« von 1599 betont zwar das Ziel pädagogischer Bildung, nämlich durch Wissenschaften »zur Erkenntnis und Liebe unseres Schöpfers und Erlösers angeregt zu werden.« Methodische Erläuterungen auf dieses Ziel hin fehlen aber weitgehend. Dennoch griff Overberg um 1800 auch dieses Kurzprogramm auf. Sein Ansatz für den Religionsunterricht geht ebenfalls von der Erkenntnis Gottes aus und überschreitet eine bloß natürliche Gotteserkenntnis.

Gott ist für ihn konkret der Vater, der alles für die Menschen so gut eingerichtet hat, daß es ihnen an nichts mangelt. Aus der Erkenntnis dieser Fürsorge des Vatergottes entspringt die Liebe gegenüber Gott und dem anderen. Und aus dieser Haltung gestaltet sich bei Overberg der Religionsunterricht.

Unter den Fächern hatte die »ratio studiorum« das Studium der Heiligen Schrift besonders hervorgehoben. Sacchini griff in seinen schon erwähnten »Praktischeu Winken« diesen Ansatz auf und hielt es für sinnvoll, bei der Behandlung der Katechismuswahrheiten auf Erzählungen aus der Bibel zurückzugreifen. Overberg geht auch hier noch weiter. Der Lehrer soll aus der biblischen Geschichte heraus im Gespräch von den Schülern erschließen lassen oder auch erklären, was dann mittels des Katechismus zu wiederholen sei. In einem aber ist sich Overberg mit Sacchini einig: »Darum trage der Katechet keine schwierigeren Fragen vor, welche das Fassungsvermögen der Schüler übersteigen, noch lasse er sich in weitläufige Erörterungen und Abschweifungen ein. Schließlich überlade er nicht durch Vielerlei den zarten, jugendlichen Geist und bürde ihm nicht über Gebühr Lasten auf.«

Das Auswendiglernen wollen beide ihren Schülern nicht ersparen, doch beide bemühen sich darum, ihnen den Zugang zum Wissen zu erleichtern. Der Jesuit Sacchini will im Zusammenhang mit der Liturgie die entsprechenden Glaubenswahrheiten erläutern, der westfälische Diözesanpriester Overberg aus der jeweiligen Lebenssituation der ländlichen Bevölkerung heraus über Gott und sein Wirken mit den Kindern ins Gespräch kommen. In Absetzung von der Aufklärungspädagogik war für Overberg wie für die Jesuiten Religion nicht nur ein Unterrichtsfach. Von der christlichen Botschaft her sollen die Schüler wie die Lehrer ihr Leben und ihre Umwelt verstehen lernen und annehmen können. Das ist das Ziel, von dem her sich eine Lehrmethode bestimmen lassen muss.