AKO goes UNI

Klasse 8a kollektiv in den Ritterstand erhoben

Den Uni-Test machten Ende des vergangenen Schuljahrs Englischlehrerin Gudrun Pieper und Deutschlehrer Robert Sell mit den Schülern ihrer Klasse 8a. In Zusammenarbeit mit Dr. Silke Meyer und Prof. Dr. Uwe Baumann vom Englischen Seminar der Universität Bonn arbeiteten Schüler und Studenten gemeinsam an der Durchführung einer Seminar-Sitzung. Die Sitzung gehörte zum Turnus eines Proseminars unter der Leitung von Frau Dr. Meyer zur Bedeutung und Bearbeitung des Artus-Stoffes in verschiedenen literarischen Werken durch die Jahrhunderte.
Um für Schüler und Studenten eine gemeinsame Arbeitsbasis zu schaffen, wurde ein literarisches Werk von beiden Gruppen parallel gelesen, nämlich Mark Twains A Connecticut Yankee in King Arthur's court (1889; deutsch: Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof). Unter den Stichworten Transfer und Intertextualität arbeiteten vier aus Studenten und Schülern gemischte Gruppen anschließend an unterschiedlichen Referatsthemen:

  • Fantasy als Genre
  • Mittelerde als Umschlagplatz für europäische Mythenstoffe
  • Kameradschaft und Freundschaft als zentrale Motive der Fantasy-Literatur
  • Die Rolle des Magiers/Zauberers bei Tolkien, Twain und Rowling
  • Quest und Kreuzweg - christliche Prägung der Fantasy-Literatur

Mitte Juni stellten die Schüler die Ergebnisse der Projektarbeit während der Projektwoche am AKO vor. Zuvor hatten sie sich in mehreren Sitzungen am AKO und in der Uni mit den fachkundigen und engagierten Studenten vorbereitet und Leseerfahrungen zu Mark Twain, Harry Potter und Herr der Ringe getauscht. Frau Heumüller und Frau Röhl von der Bibliothek des AKOs hatten die Schüler dabei umfangreich mit Lese- und Studier-Material ausgestattet.
Frau Dr. Silke Meyer leitete die Proseminarsitzung ein mit einem Vortrag über die Theorie der Fantasy-Literatur. Für die Schüler war es die erste Gelegenheit, sich in der Technik der Vorlesungs-Mitschrift zu üben. Dann waren sie selbst als Präsentierende gefragt: Lisa Maschke, Maike Gerbecks, Christine Haupt, Waltraud Lipp, Tim Lemke, Felix Kusch, Tim Schwarze, Maximilian Keilus und Philipp von Boeselager stellten im Beisein von Dozenten und Studenten ihre Arbeitsergebnisse vor und zeigten sich auch in der anschließenden Diskussion als kompetente Partner.
Das Englische Seminar hatte sich für die Gestaltung des Seminars einiges einfallen lassen. Die Sitzung wurde von zwei Studentinnen in Ritterrüstungen bewacht, am Ende erhielten die AKO-Schüler kunstvoll gestaltete Teilnehmer-Urkunden, die ihnen die Teilnahme am Seminar bescheinigten und sie gleichzeitig - in altem Englisch formuliert - in den Stand von myladies und knights erhoben.
Ein großes Kompliment machten Dr. Meyer und Prof. Baumann nach den gelungenen Seminar-Vorträgen den AKO-Schützlingen: "Bei manchen Schülern ist der Unterschied zu den Studenten gar nicht aufgefallen."

Als bleibende Erinnerung: Eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme am Projekt

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