|
|
Träger des Aloisiuskollegs
Der Träger des Aloisiuskollegs ist die
„Gesellschaft Jesu“ (der Orden der Jesuiten).
Um diese Trägerfunktion erfüllen zu können, wurde am
27. Oktober 1921 die „Aloisiuskolleg gemeinnützige GmbH“ gegründet.
In ihrer Satzung wurde folgender Zweck festgelegt: Die Erziehung und
Unterrichtung der Jugend, sowie die Förderung der körperlichen
Ertüchtigung und der sittlichen Bewahrung der Jugend. Der Zweck der
gGmbH wird insbesondere verwirklicht durch die Führung und den
Unterhalt der Schule (ein staatlich anerkanntes Gymnasium), eines
Internates und eines Externates, das eine Übermittags- und
Hausaufgabenbetreuung am Aloisiuskolleg beinhaltet.
Die „Aloisiuskolleg gGmbH“ betreibt in Bonn – Bad Godesberg ein vom
Land Nordrhein-Westfalen anerkanntes privates
Gymnasium, eine staatlich genehmigte Ersatzschule. Hier
werden etwa 800 Schülerinnen und Schüler nach den Bestimmungen
dieses Landes zur allgemeinen Hochschulreife geführt.
Im Rahmen des Ersatzschulfinanzgesetzes werden dem Schulträger 94 %
der haushaltsrechtlich anerkannten Schulkosten vom Land
Nordrhein-Westfalen refinanziert. Die verbleibenden 6 %
Eigenleistung wurden bisher hauptsächlich durch Zuschüsse des
Erzbistums Köln aufgebracht.
Zu den nicht refinanzierbaren Aufwendungen der Schule, die zu einem
jährlichen Defizit führen, gehören allgemeine Verwaltungskosten, die
durch die geringe Schulpauschale nicht gedeckt werden, und alle
Unterhaltungsarbeiten an Schulgebäude und Grundstück. Ebenso muss
der Träger für die gesamte Einrichtung der Schule aufkommen sowie
für alle Arbeiten zur Mängelbeseitigung. Die Abschreibungen auf
Gebäude und Einrichtungsgegenstände sind ebenfalls nicht
refinanzierbar und gehen zu Lasten der Aloisiuskolleg gGmbH, also
der Jesuiten.
Der Träger, vertreten durch den Rektor und seinen Stellvertreter,
stellt die Lehrer ein und schließt mit den Eltern bzw. den
volljährigen Schülerinnen und Schülern einen Schulvertrag.
Dem Gymnasium ist ein
Internat angegliedert, welches Raum für 150 interne
Schüler bietet.
Im Bereich des
AKO
PRO-Seminars, der außerschulischen Jugendarbeit am
Aloisiuskolleg, gehen die Personalkosten des AKO-PRO-Leiters zu
Lasten der Gesellschaft.
Auch für das
Externat, die Übermittags- und Hausaufgabenbetreuung der
Schüler, muss der Träger trotz Zuschüssen des Landes NRW, des AKO
PRO e.V. und der Elternbeiträge einen Teil der Kosten übernehmen.
Diesen seinen Beitrag zum Erhalt des Kollegs muss der Träger, d.h.
der Jesuitenorden, aus den Einkünften der Jesuiten, aus Erträgen der
„Stiftung Aloisiuskolleg“, aus Spenden (vor allem der Eltern und
Altschüler) und aus Zuwendungen des Erzbistums Köln bestreiten.
nach
oben
|