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Mein Name ist Pater Philipp Görtz SJ. Hinter dem Kürzel SJ verbergen sich nicht in erster Linie die "Schlauen
Jungs", als vielmehr die Angehörigen der "Societas Jesu" (Gesellschaft Jesu), zu der ich seit 2002 gehöre.
Dem Stamm nach bin ich ein gebürtiger Badener (geboren 1972 in Freiburg im Breisgau) und ein aufgewachsener
Schwabe (Beilstein, bei Heilbronn) - mit rheinischen Wurzeln väterlicherseits.
Bereits 2003 hatte ich die Gelegenheit das Aloisiuskolleg kennen- und schätzen zu lernen, als ich hier ein
zweimonatiges Noviziatsexperiment (Schul- und Internatspraktikum mit einem seelsorglichen Akzent) absolvierte.
Nach Ablegung der ersten Gelübde war ich für knapp zwei Jahre an der Jesuitenkirche Sankt Michael in München
als Kaplan tätig. In drei weiteren Jahren als Subregens des Priesterseminars Sankt Georgen in Frankfurt
begann ich mit einem Aufbaustudium in Pastoralpsychologie und schrieb an einer Dissertation (Thema:
"Ignatianische Schulpastoral und Kollegsseelsorge") , die ich vor Ostern dieses Jahres -
nach neun Monaten praktischer Erfahrungen am Aloisiuskolleg - fertigstellen und abgeben konnte.
Pater Provinzial Stefan Dartmann SJ destinierte mich mit Beginn des Schuljahres 2009/10 offiziell zum
Kollegsseelsorger an das Aloisiuskolleg, wo ich fest vorhabe, ein Weilchen zu bleiben und der Kollegsseelsorge
ein Gesicht zu geben bzw. zusammen mit vielen anderen etwas aufzubauen, was Gott die Ehre gibt und den
Menschen dient.
Zwei Hobbys habe ich mit ans Aloisiuskolleg gebracht.
- Das eine ist der Judosport, mit dem ich im Alter von sieben Jahren begonnen habe. Da ich in der
Vergangenheit viel als Judotrainer gearbeitet habe, habe ich seit letztem Jahr damit begonnen, ein
Training für Anfänger anzubieten, was auch in der Zukunft im Rahmen von AKO-PRO eine Fortführung finden
soll.
- Das andere ist ein Faible für das Wandern oder besser Pilgern. Nachdem ich über zehn Jahre hinweg in
mehreren Etappen den Jakobsweg von Tübingen bis Santiago gegangen war, erlebte ich bei einem weiteren
Noviziatsexperiment, einer Pilgerreise von Florenz nach Rom, was es bedeutet, auf Gott zu vertrauen und
mich von seiner Vorsehung leiten zu lassen. Vielleicht finden sich ja auch im Aloisiuskolleg Menschen,
die sich zusammen mit mir (nicht nur im übertragenen Sinne) auf den Weg machen - mich würde das richtig
freuen.
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