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Jesuiten nennen sich die Mitglieder der „Gesellschaft Jesu“ (lat. „Societas Jesu“, Abk. „SJ“). Sie wurde 1534 von dem Spanier Ignatius von Loyola gegründet und 1540 vom Papst als Orden der katholischen Kirche bestätigt. Weltweit gibt es zur Zeit mehr als 20.000 Jesuiten. Ein Viertel davon ist in der Bildungsarbeit tätig. Die Jesuiten unterhalten das weltweit größte zusammenhängende, internationale Schul- und Ausbildungssystem.

In der Trägerschaft des Jesuitenordens befinden sich in Deutschland neben dem Aloisiuskolleg in Bonn/Bad Godesberg auch das Canisius-Kolleg in Berlin und das Kolleg St. Blasien im Schwarzwald. Jesuiten wohnen und arbeiten nicht nur am Kolleg, sondern nehmen als Träger Einfluss auf dessen Arbeit und prägen es nach den Erziehungszielen des Jesuitenordens.


Zum Weiterlesen: Stefan Kiechle/ Clemens Maaß (Hg.): Der Jesuitenorden heute, Mainz 2000